Wer sich intensiv mit den mathematischen Strategien des Glücksspiels beschäftigt, stößt unweigerlich auf das Phänomen der Casino-Sperren. Viele Spieler fragen sich oft nach den Gründen für ein Hausverbot Blackjack, da das bloße Nachdenken und Mitzählen der Karten an sich keine Straftat darstellt. Schließlich handelt es sich um eine geistige Leistung, die theoretisch von jedem am Tisch angewendet werden kann.
Das Grundproblem liegt im Hausrecht, welches jedem privaten Betreiber zusteht. Spielbanken sind wirtschaftliche Unternehmen, die keinen Gewinn garantieren müssen, aber sehr wohl berechtigt sind, Gäste ohne Angabe von Gründen des Hauses zu verweisen. Wenn professionelle Spieler durch kluges Moneymanagement und fortgeschrittene Strategien den mathematischen Vorteil des Casinos neutralisieren, reagiert die Spielleitung fast immer mit einer unmissverständlichen Sperrung.
Rechtliche Rahmenbedingungen und das private Hausrecht
In Deutschland und vielen anderen Ländern gilt das Prinzip der Vertragsfreiheit. Niemand hat ein einklagbares Recht darauf, in einer Spielbank bedient zu werden. Sobald das Personal bemerkt, dass jemand systematisch mitzählt und dadurch seine Gewinnchancen drastisch erhöht, greift das Management zum Schutz der eigenen Einnahmequellen. Eine gerichtliche Klage gegen diese Maßnahmen hat in der Regel kaum Aussicht auf Erfolg, da das private Hausrecht des Betreibers über dem Wunsch des Spielers steht, dort sein Glück zu versuchen.